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20.03.2017

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Darlehensvertrag, mit dem Ihre Komplementär-GmbH Ihrer KG ein steuerlich sicheres Darlehen gewähren kann

Ihre Komplementär-GmbH muss die Stammeinlage nicht schlecht verzinst auf einem Festgeldkonto herumliegen lassen. Am effektivsten ist es in der Regel, wenn die GmbH das Geld der KG leiht.

Dafür muss die GmbH angemessene Zinsen verlangen.

Unsere Empfehlung: Drei Prozent über dem Basiszins (www.basiszins.de) plus zwei Prozent Risikozuschlag, wenn die KG keine Sicherheiten stellt. Dann sind Sie steuerlich auf der sicheren Seite.

Wichtig: Falls das Zinsniveau ansteigt, steigt auch der Basiszins – und damit automatisch die laut diesem Darlehensvertrag geschuldeten Zinsen. In der Praxis wird jedoch oft versäumt, die Zinszahlungen an den veränderten Basiszinssatz anzupassen. Das sollte Ihnen nicht passieren!

 

Darlehensvertrag

Zwischen der _______________GmbH, (Komplementär-GmbH)
im Folgenden "Darlehensgeberin",

und der

________________GmbH & Co. KG,
im Folgenden "Darlehensnehmerin",

wird folgender Darlehensvertrag geschlossen:

§ 1 Vertragsgegenstand

Die Darlehensgeberin gewährt hiermit der Darlehensnehmerin ein Darlehen
in Höhe von _____________ EURO, das am _____________ auszuzahlen ist.


§ 2 Darlehenslaufzeit, Rückzahlung und Beendigung

(1)    Das Darlehen wird unbefristet gewährt und ist nach Kündigung in einem Betrag von der Darlehensnehmerin zurückzuzahlen.


(2)    Jede Partei kann das Darlehen mit einer Frist von ____ Monaten zum Monatsende kündigen.

(3)    Die §§ 313 und 314 BGB bleiben unberührt, das bedeutet insbesondere: wenn in den Vermögensverhältnissen der Darlehensnehmerin oder in der Werthaltigkeit einer für das Darlehen ggf. gestellten Sicherheit eine wesentliche Verschlechterung eintritt oder einzutreten droht, durch die die Rückzahlung des Darlehens, ggf. auch unter Verwertung der Sicherheit, gefährdet wird, kann die Darlehensgeberin den Darlehensvertrag fristlos kündigen.


§ 3 Zinsen und Fälligkeit, Abtretungsverbot

(1)    Das Darlehen ist mit einem Zinssatz von drei Prozent über dem Basiszins p. a. zu verzinsen. Zum Ausgleich für die Nichtbestellung einer banküblichen Sicherheit wird darüber hinaus ein Risikozuschlag von 2 Prozent p. a. berechnet.

Die Zinsen sind vierteljährlich nachschüssig auf das Konto __________ bei der __________Bank (BLZ ___________) zu überweisen.

(2)    Der Zinsanspruch wie der Darlehensrückzahlungsanspruch können ohne die Zustimmung der Darlehensnehmerin nicht abgetreten werden.


§ 4 Schlussbestimmungen

Sollte eine der Klauseln dieses Vertrages unwirksam sein, so berührt dies den Vertrag im Übrigen nicht. Die Parteien verpflichten sich in diesem Fall, an Stelle der unwirksamen Klausel eine solche zu setzen, die dem wirtschaftlich Gewollten am nächsten kommt. Das gilt entsprechend für eine offenbar werdende Vertragslücke.

 

___________,  _________________
(Ort)                           (Datum)

 

___________________                                                _________________

XY Verwaltungs GmbH                                             XY GmbH & Co. KG

 

Bitte bedenken Sie, dass eine optimale vertragliche Gestaltung immer von den Gegebenheiten des Einzelfalles abhängt. Unsere Musterverträge sind deshalb nur Formulierungshilfen, die Sie mit einem Experten auf Ihre ganz besonderen Gegebenheiten abstimmen sollten.

 

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