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02.03.2006

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Wie die Kommanditisten-Steuerberatung künftig nicht teurer wird

Die Gebühren, die Ihnen Ihr Steuerberater für Steuererklärungen in Rechnung stellt, die Ihr Unternehmen betreffen, können Sie als Betriebsausgaben geltend machen. So weit, so klar. Bei Ihren privaten Steuerberatungskosten sieht es allerdings seit Jahresbeginn anders aus:

Seit diesem Jahr sind private Steuerberatungskosten nicht mehr abzugsfähig. Darunter fallen z. B. der Mantelbogen der Einkommensteuer-Erklärung, Erbschaftssteuer-Erklärungen und auch die so genannte „Feststellungs-Erklärung“. Diese ist bei einer GmbH & Co KG notwendig, um den Gewinn der KG auf die Kommanditisten und die Komplementär-GmbH zu verteilen.

Ein findiger Münchner Steuerberater verriet uns, wie er nun vorgeht: „Ich habe bisher meistens - je nach Größe der GmbH & Co KG - um die 500 Euro für die Feststellungs-Erklärung verlangt. Jetzt lasse ich dieses nicht abzugsfähige Honorar meinen Mandanten zuliebe unter den Tisch fallen und schlage dafür einfach 500 Euro auf das KG-Bilanz-Honorar auf. Dieses kann die GmbH & Co KG voll als Betriebsausgabe ansetzen. Das ist zwar nicht ganz konform mit der Gebührenordnung. Doch die soll ja dem Schutz des Mandanten dienen und von denen hat sich bisher noch keiner beschwert ...“

Unsere Meinung: Sprechen Sie Ihren Steuerberater doch einfach mal auf diese Überlegung an. Vielleicht fällt ihm auch etwas ein, wie er bei seinen Honorarrechnungen geschickt und mandantenorientiert auf die neue Gesetzeslage reagieren kann ...


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