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02.03.2006

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Was Ihr Finanzamt jetzt über Ihre Auslands-Zinsen erfährt

Schon seit dem 01.07.05 gilt die so genannte EU-Zins-Informationsverordnung. Seitdem werden Zinseinnahmen an den deutschen Fiskus (Bundesamt für Finanzen) übermittelt, wenn ein Deutscher ein Konto im Ausland unterhält.

Jeder EU-Staat hat nun ein Wahlrecht:
- entweder der Staat übermittelt Kontrollmitteilungen oder
- er behält Quellensteuer ein.

Für die Quellensteuer haben sich entschieden: Belgien, Luxemburg und Österreich, Liechtenstein, Schweiz, Andorra, Monaco, San Marino, die Kanal- und Jungferninseln, Aruba und die niederländischen Antillen. Aus diesen Ländern werden also keine Informationen weitergegeben. Diese Länder ziehen seit Juli 2005 von den Zinsen 15 Prozent Quellensteuer ab und leiten davon drei Viertel anonym nach Deutschland weiter. Dieser Quellensteuersatz steigt 2008 auf 20 Prozent und 2011 auf 35 Prozent.

Den Quellensteuerabzug können Sie vermeiden: Wer z. B. ein Konto in der Schweiz hat und seine Schweizer Bank zur Informationsweitergabe ermächtigt, kann die Quellensteuer vermeiden.

Nur „Zinsen“ sind betroffen: Dividenden aus Aktien, Verkaufserlöse und Erträge aus Aktienfonds, offenen und geschlossenen Immobilienfonds sowie Tafelgeschäfte werden generell nicht gemeldet.


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