/images/gmbhp-home-image1.jpg

Tipp-Datenbank

Ohne langes Lesen verständlich für Sie zusammengefasst

Tipps suchen...
Zum PDF Archiv

29.06.2006

Als PDF herunter laden

Worauf Sie bei „Einmalanlagen“ achten sollten

Stehen größere Beträge zur langfristigen (Wieder-)Anlage an, sollten Sie die bevorstehenden Steueränderungen schon jetzt ins Kalkül ziehen. Denn bei Einmalanlagen kommt es nicht auf die bloße Verzinsung an, sondern auf die Nachsteuerrendite.

Und diese Nachsteuerrendite sieht bei Anleihen derzeit sehr niedrig aus: Nach Steuern decken die Zinsen derzeit nicht einmal die Inflation. Hinzu kommt, dass viele Langfristanleihen wegen der niedrigen Zinsen „über Pari“, also deutlich über 100 Prozent des Nennwerts, notieren und es bei Fälligkeit so zu einem Verlust kommt. Eine Alternative können hier inflationsgeschützte Anleihen sein, bei denen eine stetige Zinsanpassung erfolgt. Wollen Sie Erträge langfristig verschieben, etwa ins Rentenalter mit niedrigerer Steuerlast, bieten sich auch Zerobonds an.

Immobilienanlagen: Hier sollten Sie wissen, dass die 10-jährige Spekulationsfrist fallen wird. Das dürfte bei den meisten geschlossenen Immobilienfonds, die im Regelfall mit einem steuerfreien Verkauf nach ca. 15 Jahren kalkuliert haben, die prognostizierten Renditen verhageln. Bei Immobilien sollten Sie daher auf Auslands-Immobilienfonds ausweichen. Doppelbesteuerungsabkommen verhindern hier den Zugriff des deutschen Fiskus und im Ausland winken meist attraktive Freibeträge.

Bei Sofortrenten auf Rentengarantiezeit achten: Es bietet sich immer noch an, größere Summen als Einmalbeitrag in eine Rentenpolice fließen zu lassen. Denn der Fiskus greift nach wie vor nur auf den Ertragsanteil der Rente zu, der meist weniger als ein Drittel beträgt. Doch sollten Sie in jedem Fall eine Rentengarantiezeit vereinbaren, so dass die Rente zumindest so lange läuft, bis ein Großteil des Anlagegeldes mit Zinsen wieder zurückgeflossen ist. Ansonsten ist das Geld nach Ihrem Ableben verloren.


zurück