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15.01.2007

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Wie Sie osteuropäische Arbeitskräfte legal beschäftigen

Seit Mai 2004 hat die EU 10 neue Mitgliedsländer, zum Januar dieses Jahres sind Bulgarien und Rumänien beigetreten. Seitdem arbeiten bei uns viele billige Arbeitskräfte - vor allem im Bau- und Handwerksektor. Des einen Leid, des anderen Freud. Falls Sie einen fleißigen Polen, Ungarn, Slowaken o. ä. kennen und bei sich einsetzen wollen, sollten Sie auf Folgendes achten, um `rger zu vermeiden.

Was erlaubt ist: Die Beschäftigung von Arbeitnehmern ist nur befristet und nach Genehmigung durch die Bundesanstalt für Arbeit erlaubt. Der EU-Osteuropäer kann aber auf selbständiger Basis tätig werden.

Das heißt: Er muss hinsichtlich Ort, Zeit und Einsatz seiner Arbeitsmittel frei entscheiden können, sich einen Wohnsitz in Deutschland nehmen, von der Ausländerbehörde sein Freizügigkeitsrecht bescheinigen lassen und ein Gewerbe anmelden. All das ist problemlos möglich. Zulässig ist es auch, als Grenz-
gänger vom EU-Ausland aus tätig zu werden.

Wichtig beim Gewerbe: Es darf keinerlei Bezug auf meisterpflichtige Handwerke enthalten, sonst wird die Anmeldung verweigert. Maurer-/Elektro-/ Sanitär-Arbeiten usw. sind also bis auf Ausnahmen tabu, der Klassiker „Baustellen-/Gartenservice“ o. ä. klappt in der Regel reibungslos.

Steuer/Sozialversicherung: Selbständige sind sozialversicherungsfrei. Der Osteuropäer muss jährlich eine Steuererklärung mit Einnahme-Überschuss-Rechnung abgeben. Bis 17.500 Euro Jahresumsatz (auf 12 Monate bezogen) muss er weder Umsatzsteuer in Rechnung stellen, noch abführen. (§ 19 UStG)

 


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