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20.07.2007

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Alles rund um die EDV steuerlich optimal abschreiben

Computer können Sie auf 3 Jahre abschreiben, das heißt mit 33 1/3 Prozent pro Jahr. Kaufen Sie später als Januar, dann im ersten Jahr nur monatsanteilig (z. B. Kauf im April = 9/12 der Jahres-Abschreibung).

Bei Peripheriegeräten gilt: Das sind keine GWG, auch wenn sie maximal 410 Euro kosten. Denn das Finanzamt betrachtet sämtliche Peripheriegeräte, die nur im Zusammenhang mit einem Rechner genutzt werden können, - z. B. die Tastatur - als wesentliche Bestandteile des Computers (BFH, 19.02.04, BStBl 2004 II, 958). Konkret: Ihr Rechner besteht aus Tastatur, Maus, Drucker, Scanner, Festplatte, DVD-Laufwerk, Monitor, Modems und Verbindungskabel. Alles muss in einem abgeschrieben werden.

Multifunktionsgeräte sind meist GWGs: Können Sie ein Multifunktionsgerät in mindestens einer Funktion unabhängig vom PC nutzen, ist es bei Anschaffungskosten bis zu 410 Euro netto sofort als GWG absetzbar (BFH s. o.). Beispiel: Ihr Drucker ist auch Fax oder Kopierer. Gleiches gilt für externe Festplatten zur Datensicherung.

Reparaturen und Aufrüstung: Diese setzen Sie sofort als Erhaltungsaufwand ab. Das gilt für den Arbeitslohn und auch für Ersatzteile. Halten Sie mit einer Aufrüstung Ihren PC lediglich auf dem Stand der Technik, können Sie die Ausgabe dafür ebenfalls sofort als Erhaltungsaufwand absetzen (z. B. Speicheraufrüstung).

Austausch einzelner Teile: Viele Steuer-Praktiker buchen den Austausch einzelner Komponenten als Reparaturaufwand sofort in den Aufwand. Wenn Sie es ganz korrekt machen wollen, verfahren Sie so: Geht ein Teil kaputt, z. B. der Monitor, setzen Sie seinen Restbuchwert als „Anlagenabgang“ ab. Kaufen Sie einen Monitor neu, sind dessen Anschaffungskosten wiederum über drei Jahre abzuschreiben. Wie gesagt, das ist die Lösung, die sich Betriebsprüfer wünschen - in der Praxis macht das kaum jemand.


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