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20.07.2007

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Wie Sie Kosten effizient senken und den Gewinn steigern

Wenn Sie Ihren Gewinn steigern wollen, haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie steigern Ihren Umsatz oder Sie reduzieren Ihre Kosten. Den Umsatz zu steigern, ist meist schwierig.  Über Kostenreduzierungen können Sie hingegen in der Regel selbst entscheiden. Prioritäten setzen: Es bringt wenig, nach der Rasenmähermethode alle Kosten um 10 Prozent zu senken. Konzentrieren Sie sich daher auf die drei bis fünf größten Kostenblöcke. Erfahrungsgemäß machen diese 80 bis 90 Prozent der gesamten Kosten aus.

Die größten Kostenblöcke sind oft: Material-/Wareneinkauf, Personal und Miete. Manche Kostenarten, z. B. Kfz-Kosten, Büromaterial, Reisen/ Geschäftsessen oder Fachliteratur, sind oft weniger bedeutend. Verzetteln Sie sich also nicht in Kleinkram, sondern greifen Sie bei Ihren großen Blöcken konzentriert an.

Gehen Sie so vor: Erstellen Sie eine (Excel-)Liste mit allen Kostenarten. Am besten verwenden Sie die Zahlen der „Kumuliert“- Spalte Ihrer BWA des aktuellen Jahres, möglichst kombiniert mit den summierten Zahlen des Vorjahres. Tipp: Ihr (DATEV-)Steuerberater kann Ihnen diese BWA problemlos als Excel-Liste zumailen. Wichtig ist, dass Sie immer nur Jahreswerte oder zumindest kumulierte Werte von mehreren Monaten betrachten, um zufällige Ausreißer zu eliminieren.

Wareneinkauf optimieren: Bedenken Sie, dass eine Senkung der Material-/ Wareneinkaufs-Kosten um drei Prozent Ihren Gewinnn überproportional (d. h. nicht nur um drei Prozent) steigern wird. Beispiel: Sie machen eine Million Umsatz, haben eine halbe Million Wareneinkauf und 75.000 Euro Gewinn. Wenn Sie Ihre Einkaufs-Konditionen um 3 Prozent (= 15.000 Euro) verbessern, steigt Ihr Gewinn auf 90.000 Euro - immerhin um 20 Prozent! Tipps: Recherchieren Sie, ob es für Ihre Branche einen Einkaufsverband (IHK/HwK/google) gibt. Oder: günstigere Lieferanten finden (Lieferantenverzeichnis, z. B. „Wer liefert was?“, www.wlw.de).

Personalkosten: Informieren Sie sich (IHK/Steuerberater) über die Benchmarks Ihrer Branche. Wenn dort z. B. 20 Prozent Personalkosten (bezogen auf den Umsatz) üblich sind, Sie aber bei 25 Prozent liegen, müssen Sie etwas unternehmen. Allgemeine Tipps: Trennen Sie sich von Mitarbeitern, die nicht voll ausgelastet sind. Arbeiten Sie lieber mit Aushilfen. Bei bis zu 10 Mitarbeitern sind Kündigungen in der Regel kein Problem. Krankenversicherung: Durch günstigere Krankenversicherungen können Sie Ihre Lohn-Nebenkosten senken.

Miete: Auch bei vermeintlich „festen“ Mietverträgen lässt sich hier oft etwas machen. Läuft Ihr Vertrag z. B. noch drei Jahre, können Sie - sofern Sie ohnehin nicht über einen Umzug nachdenken - eine vorzeitige Verlängerung in Aussicht stellen im Gegenzug für eine Mietsenkung. Hierzu sind viele Vermieter bereit. Wenn bei der Miete nichts geht, setzen bei den Neben-kosten an. Bedenken Sie: Anders als bei Wohnungen ist bei Gewerberäumen hier alles frei verhandelbar.


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