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20.07.2007

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Können Sie Ihren Azubi auf 400-Euro-Basis abrechnen?

In manchen Branchen oder Gegenden liegen die Lehrlingsvergütungen unter 400 Euro im Monat. Wäre es da nicht möglich, das als 400-Euro-Job abzuwickeln, damit ein guter Azubi mehr netto herausbekommt? Leider geht das nicht. Denn Azubis unterliegen unabhängig von der Ausbildungsvergütung der vollen Versicherungspflicht in allen Sparten. Nicht einmal die Gleitzone von 400,01 bis 800 Euro ist hier anwendbar.

Lehrlingsvergütung bis 325 Euro: Hier sind Sie als Arbeitgeber gezwungen, die kompletten Sozialabgaben zu übernehmen. Sogar den Arbeitnehmerzuschlag zur Kranken- und Pflegeversicherung.

Geht ein 400-Euro-Job neben der Ausbildung? Diese Frage hatte neulich ein Leser. Ein besonders fleißiger Lehrling wollte sich bei ihm nach Feierabend noch etwas hinzuverdienen. Könnte man wenigstens das als 400-Euro-Job abrechnen? Nein, das geht auch nicht, weil alle Arbeitsverhältnisse bei ein und demselben Arbeitgeber zusammengerechnet werden. Ein zusätzlicher Mini-Job neben der Ausbildung wäre nur möglich in einem Zweit-Unternehmen.

Was aber durchaus möglich ist: Auch ein Lehrling kann ein steuerfreies Handy bekommen (ohne betragsmäßige Beschränkung) oder Sachbezüge bis 44 Euro pro Monat (Monatskarte, Benzin, Getränke usw.). Genauso sind andere Extras möglich wie z. B. pauschal versteuerte Restaurantschecks.


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