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07.08.2007

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Steuerverschärfung bei Investmentfonds gekippt

Investmentfonds zahlen keine Steuern. Erst die Anleger müssen die Ausschüttungen versteuern. Steuerfrei bleiben aber stets Veräußerungsgewinne des Fonds, auch wenn sie ausgeschüttet werden. (§ 2 Abs. 3 InvestmentsteuerG)

Das wollte der Gesetzgeber ab 2009 ändern. Ab 2009 sollten die Anleger nach einem Gesetzesentwurf generell alle Ausschüttungen versteuern - selbst von uralten Veräußerungsgewinnen von vor 2009!

Diese vermutlich verfassungswidrige Rückwirkung wurde nun jedoch gekippt. Allerdings nicht aus Sorge um die Steuergerechtigkeit. Vielmehr hatte der Gesetzgeber Angst, dass die Investmentfonds vorher noch schnell Milliarden alter steuerfreier Veräußerungsgewinne ausschütten würden und dies womöglich durch massive Aktienverkäufe hätten finanzieren müssen. Dies hätte wiederum schlechte Auswirkungen auf den Kapitalmarkt gehabt.

Fazit: Ab 2009 müssen die Fonds also keine Abgeltungssteuer von Ausschüttungen einbehalten, soweit darin alte Veräußerungsgewinne enthalten sind (§ 18 Abs. 1 Satz 2 InvestmentsteuerG). Für Sie besteht demnach kein Anlass, nur aus steuerlichen Gründen bald Investmentfonds zu verkaufen.


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