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19.10.2007

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Wer seinen Umsatz nicht im Lagebericht erwähnen sollte

Wenn Sie eine mittelgroße GmbH & Co KG führen (Faustregel: Umsatz
zwischen 8 und 32 Millionen, Bilanzsumme zwischen 4 und 16 Millionen), treffen Sie die neuen Publizitätsregeln deutlich härter als kleine Gesellschaften. Denn Sie müssen auch die Gewinn- und Verlustrechnung offen legen.

Kleines Trostpflaster: Zumindest können Sie in der Gewinn- und Verlustrechnung Ihren Umsatz und Ihren Wareneinsatz geheim halten. Sie starten direkt mit dem Rohergebnis. Unsere Experten haben geprüft, ob mittelgroße Gesellschaften diese Erleichterung nutzen und sich einige Jahresabschlüsse vom Handelsregister zuschicken lassen. Zu unserer Überraschung stellten sie fest: Kurioserweise verschenken viele mittelgroße Gesellschaften diese Erleichterung durch einen dummen Fehler völlig unnötig.

Der Kardinalfehler: Eine mittelgroße GmbH & Co KG reicht zwar die GuV - völlig zu Recht - ohne Angabe des Umsatzes ein, verrät Umsatz und Materialeinsatz dann aber überflüssigerweise ein paar Seiiten weiter hinten im Lagebericht. Prüfen Sie also bevor Sie Ihren Jahresabschluss hochladen, ob der Lagebericht keine unnötigen Angaben zum Umsatz enthält.

Tipp für kleine GmbH & Co KGs: Wenn Ihr Umsatz unter 8 und Ihre Bilanzsumme unter 4 Millionen liegt, sind Sie eine „kleine GmbH & Co KG“. Sie müssen weder GuV noch Lagebericht veröffentlichen.


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