/images/gmbhp-home-image1.jpg

IZW Tipp-Datenbank -

Ohne langes Lesen verständlich für Sie zusammengefasst.

Jetzt bis 30.11.21 kostenlos testen, denn als Abonnent haben Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Tipps! Zur Leseprobe

Tipps suchen...
Zum PDF Archiv

06.11.2007

Als PDF herunter laden

Weihnachtsfeier? Ja! Geschenk ans Finanzamt? Nein!

Ihre Weihnachtsfeier können Sie in unbeschränkter Höhe steuerlich geltend machen. Aber wenn Sie Fehler machen, verlangt der nächste Lohnsteuerprüfer Lohnsteuer. Das sollten Sie vermeiden.

Machen Sie oft Betriebsausflüge oder -feiern? Dann haben Sie ein Problem. Denn steuerfrei dürfen Sie nur zwei Betriebsfeiern pro Jahr machen (z. B. Betriebsausflug und Weihnachtsfeier). Haben Sie mehr als zwei Betriebsveranstaltungen durchgeführt, können Sie für die weiteren Veranstaltungen die Kosten mit 25 Prozent pauschal versteuern. Klar, dass Sie hier die billigste Feier aussuchen. Sozialversicherung fällt bei Anwendung der 25-prozentigen Pauschalsteuer nicht an.

So berechnen Sie die 110-Euro-Grenze: Wenn Ihre Arbeitnehmer ihre Partner, Angehörigen oder Freunde zur Feier mitbringen dürfen, müssen Sie zur Prüfung der 110-Euro-Grenze zuerst die Kosten pro Teilnehmer ausrechnen und dann jedem Arbeitnehmer seine „Gäste“ zuordnen.

Beispiel: Zur Weihnachtsfeier kommen acht Teilnehmer, zwei Arbeitnehmer mit Partner und vier Singles. Die Kosten betragen insgesamt 600 Euro. Das macht 75 Euro pro Kopf. Pro Single-Arbeitnehmer ist die 110-Euro-Grenze eingehalten, denn 600 Euro geteilt durch 8 macht 75 Euro. Für die zwei Arbeitnehmer mit (Ehe-)Partner sind aber Kosten von 2 x 75 Euro anzusetzen. Für diese wird also wegen Überschreitens der Grenze 25 Prozent pauschale Lohnsteuer fällig.

Feier mit Übernachtung: Mehrtägige Veranstaltungen gelten mittlerweile auch als „üblich“ und damit als lohnsteuerfrei. Voraussetzung: Je Arbeitnehmer fallen maximal Kosten in Höhe von 110 Euro brutto an. (R 72 Abs. 3 Satz 2 LStR 2006)


zurück