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08.01.2008

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30 Jahre Mietverluste machen Steuerabzug kaputt

Das oberste Steuergericht hat es schwerer gemacht, Mietverluste beim Finanzamt durchzubekommen. Denn vermietete Immobilie müssen nun „schon“ innerhalb von 30 Jahren den „break even“ erreichen. Wenn Sie alle Verluste und Überschüsse der ersten 30 Jahre gegeneinander aufrechnen, müssen Sie also ins Plus kommen. Das Finanzamt kann von Ihnen schon zu Beginn der Vermietung eine plausible Prognoserechnung verlangen, wonach Sie innerhalb von 30 Jahren einen „Totalüberschuss“ erwirtschaften. Konkret: Wenn Sie von 2007 bis 2022 insgesamt 50.000 Euro Mietverluste erzielen, müssen Sie darlegen, wie Sie von 2023 bis 2037 mindestens 50.001 Euro Überschuss erwirtschaften wollen. Können Sie das nicht plausibel machen, wird das Finanzamt Ihre Mietverluste streichen. (BFH, 10.05.07, IX R 7/07, BStBl. II 07, 873)

Übrigens: Schließen Sie als Wohnraum-Vermieter keine befristeten Verträge ab, wenn Sie das Objekt verkaufen wollen. Denn wenn Sie innerhalb des Befristungszeitraums keinen Mietüberschuss erwirtschaften, können Sie Ihre Verluste nicht geltend machen. Zeitmietverträge mit anschließendem Verkauf sind die absoluten Steuerkiller.


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