/images/gmbhp-home-image1.jpg

IZW Tipp-Datenbank -

Ohne langes Lesen verständlich für Sie zusammengefasst.

Jetzt bis 30.11.21 kostenlos testen, denn als Abonnent haben Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Tipps! Zur Leseprobe

Tipps suchen...
Zum PDF Archiv

06.05.2008

Als PDF herunter laden

Preisvereinbarungen gelten im Zweifel brutto

Auch wenn Sie mit einem vorsteuerabzugsberechtigten Kaufmann Geschäfte machen, gelten vereinbarte Preise immer brutto (OLG München, 03.12.97, 7 U 4297/97, BB 98, 609). Beispiel: Einzelhändler E bestellt Ware beim Großhändler G für „pauschal“ 100.000 Euro. Der E muss bezahlen: 84.033,61 Euro plus MwSt. und keinen Cent mehr.

Umgekehrt gilt: Wollen Sie einen Netto-Preis vereinbaren, damit Sie die Mehrwertsteuer zusätzlich verlangen können, müssen Sie das ausdrücklich so vereinbaren. Es gibt kein „Gewohnheitsrecht“, wonach bei Vereinbarungen unter Kaufleuten alle Preise automatisch Netto-Preise seien. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall, wie uns obiges Urteil wieder einmal zeigt.


zurück