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19.05.2008

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Neue Probleme rund um die 150-Euro-GWGs ab 2008

Seit diesem Jahr gelten neue Regelungen für geringwertige Wirtschaftsgüter: Zwischen 150,01 und 1.000 Euro muss ein Sammelposten gebildet werden, der über fünf Jahre abzuschreiben ist. Das gilt unabhängig davon, ob die Wirtschaftsgüter zwischenzeitlich veräußert, gestohlen oder sonstwie untergegangen sind. (Mehr dazu, wie das in der Praxis zu handhaben ist, in der nächsten Ausgabe von „GmbH-Geschäftsführer Persönlich“.)

Problem: In der Handelsbilanz dürfen keine Wirtschaftsgüter bilanziert werden, die nicht mehr vorhanden sind. Deswegen muss aber nicht unbedingt eine abweichende Steuerbilanz gemacht werden. Es genügt eine Anlage zur Bilanz, in der die Abweichung zwischen handelsrechtlichem und steuerlichem Gewinn erläutert wird.

Und weiter: Ein Liquiditätsproblem kann sich ergeben, wenn in großem Stile gebrauchte geringwertige Wirtschaftsgüter verkauft werden, die noch nicht voll abgeschrieben sind. Denn hier muss man erst einmal Steuern auf einen fiktiven Buchgewinn bezahlen, die Abschreibungen kann man aber erst in den folgenden Jahren nachholen.

Übrigens: Seit 2008 gibt es kein Wahlrecht mehr, geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150 Euro über mehrere Jahre verteilt abzuschreiben.


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