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05.06.2008

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Falscher Steuerbescheid über 145 Millionen? Lieber keinen Steuerberater hinzuziehen

Stellen Sie sich vor, Sie finden in der Post einen Steuerbescheid über eine Nachzahlung in Höhe von 145 Millionen. Einem Nürnberger Unternehmer ist das passiert. Er gab den Steuerbescheid seinem Steuerberater, der ihn mittels Einspruch aus der Welt schaffte. Die gesalzene Gebührenrechnung des Beraters - entsprechend dem Gegenstandwert - wollte der Unternehmer vom Finanzamt ersetzt haben. Die öffentliche Hand will aber für solche Schlampereien keine Verantwortung übernehmen.

Gerichtsurteil: Einen Steuerberater darf man auf Kosten des Finanzamts nur hinzuziehen, wenn man selber die Korrektur des Bescheids nicht erreichen konnte oder eine zeitnahe Korrektur des Finanzamts ausbleibt. (OLG Nürnberg, 23.07.07, 4 U 1073/07)


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