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20.06.2008

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Kirchensteuer: Nehmen Sie Nachzahlungen nicht hin

Kirchensteuerzahlungen können Sie als Sonderausgabe absetzen. Das ist nichts Neues. Dass die gezahlte Kirchensteuer eines Jahres gekürzt wird um Erstattungen im selben Jahr, ist auch bekannt.

Folgende Konstellation treibt aber Finanzbeamte regelmäßig zur Weißglut: Beispiel: Herr Meier zahlte 2005 10.000 Euro Kirchensteuer, 2006 zahlte er gar nichts, sondern bekam 8.000 Euro erstattet. 2005 setzt er die 10.000 Euro ab, die Erstattung 2006 muss er aber nicht versteuern. Denn negative Sonderausgaben gibt es nicht. Hier sind die Finanzämter dazu übergegangen, dann einfach den alten Steuerbescheid 2005 zu ändern und den Sonderausgabenabzug nachträglich um 8.000 Euro zu kürzen (BFH, 07.07.04, XI R 10/04, BStBl II 04, 1058). Diese nachträgliche Bescheidänderung ist aber in vielen Fällen gar nicht von dem Urteil abgedeckt, sondern rechtswidrig.

Falls Sie betroffen sind: Weisen Sie Ihren Steuerberater auf folgenden Aufsatz hin, der akribisch nachweist, warum das Finanzamt in solchen Fällen meistens Unrecht hat und nichts zurückfordern kann: Deutsches Steuerrecht, 1/08, 29.


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