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20.10.2008

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Börsencrash: Wie Sie zumindest Verluste steuerlich nutzen

Seit Jahresbeginn sind alle DAX-30-Aktien (außer VW) massiv gefallen, am schlimmsten Bank- und Autotitel. Wenn Sie (bei privatem Aktienbesitz) seit dem Kauf mehr als 12 Monate verstreichen lassen, verpuffen diese Verluste steuerlich wertlos.

Wie Sie zumindest den Steuerabzug retten: Indem Sie jetzt sofort alle Aktienverluste realisieren, wenn Sie die Papiere noch keine 12 Monate haben. Wenn Sie an einen Wiederaufstieg dieser Papiere glauben, können Sie diese Aktien ganz kurzfristig zurückkaufen – sogar noch am selben Tag. Bewahren Sie sich irgendeine „marktbildende Börsennachricht“ zum Beweis auf, dass Sie nicht nur aus steuerlichen Gründen gehandelt haben.

Beispiel: „Als ich vom Fall des Ölpreises/Anstieg des Dollars/Gelingen irgendeines Milliarden-Rettungs-Pakets hörte, wusste ich: Jetzt kommt die Aktie doch wieder.“

Der kurzfristige An-/Verkauf wird übrigens steuerlich anerkannt: So das Finanzgericht Baden-Württemberg (1 K 51/06): „Anlegern ist grundsätzlich gestattet, ihre Verhältnisse so zu gestalten, dass sich eine geringere steuerliche Belastung ergibt.“ Der Bundesfinanzhof muss diese Ansicht allerdings noch bestätigen. (Az. BFH IX R 60/07)

Vorteil ab 2009: Die neuen Vorschriften zur Abgeltungssteuer erlauben, alte Spekulationsverluste bis 2013 mit Gewinnen aus der Veräußerung von Dividendenscheinen, Zinsscheinen und Zinsforderungen zu verrechnen.
(§ 20 Abs. 2 EStG; § 52a Abs 11 Satz 11 EStG)


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