/images/gmbhp-home-image1.jpg

IZW Tipp-Datenbank -

Ohne langes Lesen verständlich für Sie zusammengefasst.

Jetzt bis 31.08.20 kostenlos testen, denn als Abonnent haben Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Tipps! Zur Leseprobe

Tipps suchen...
Zum PDF Archiv

19.11.2008

Als PDF herunter laden

Erleichterungen bei Geschenken bis 10 Euro

Bei Geschenken müssen Sie den Empfängernamen notieren, um den Betriebsausgabenabzug sicherzustellen. Das gilt allerdings laut Einkommenssteuerrichtlinien nicht, wenn „… im Hinblick auf die Art des zugewendeten Gegenstandes, z. B. Taschenkalender, Kugelschreiber, und wegen des geringen Werts des einzelnen Geschenks die Vermutung besteht, dass die Freigrenze … bei dem einzelnen Empfänger im Wirtschaftsjahr nicht überschritten wird; eine Angabe der Namen der Empfänger ist in diesem Fall nicht erforderlich.“ (R 4.11 Abs. 2 Nr. 2 EStR)

Bis zu welcher Grenze gilt das nun? Es gibt ja schließlich auch wertvollere Kugelschreiber. Hier lässt sich aus einem anderen BMF-Schreiben Orientierung gewinnen. Danach gelten Sachzuwendungen bis 10 Euro als „Streuwerbeartikel“, die beim Empfänger nicht steuerpflichtig sind. Aus der Bezeichnung „Streuwerbeartikel“ lässt sich schließen, dass das also die Geringwertigkeits-Grenze ist, von der der Richtliniengeber in Abschnitt 4 ausgegangen ist. (BMF, 29.04.08, IV B 2 - S 2297-b/07/0001, Rn 10)

Fazit: Bei Streuwerbeartikeln bis 10 Euro netto müssen Sie den Namen des Empfängers nicht notieren.

Vorsicht: Geschenke über 10 Euro netto sind beim Empfänger steuerpflichtig. Dies können Sie mit der Pauschalsteuer von 30 Prozent vermeiden. (§ 37b EStG, Randnummer 10 des o.g. Schreibens)

 


zurück