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04.12.2008

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Abgaben sparen mit Essensmarken und Restaurantschecks

Grenzwert 2009 erhöht: Eine unkomplizierte Möglichkeit, Mitarbeitern ohne viel Abgabenbelastung etwas Gutes zu tun, ist die Ausgabe von Restaurantschecks. Denn hier unterliegt nur der amtliche Sachbezugswert einer 25-prozentigen Pauschalsteuer. Damit fallen wenig Steuern an und gar keine Sozialabgaben.

2009 kleine Anhebung des Sachbezugswerts: Dieser Sachbezugswert wird 2009 von 2,67 auf 2,73 Euro angehoben. Und nur dieser Wert kostet 25 Prozent Pauschalsteuer. Der Scheck darf bis 3,10 Euro mehr wert sein, also maximal auf 5,83 Euro lauten.

In der Praxis machen Sie das so: Sie geben Ihrem Mitarbeiter je Arbeitstag einen Scheck für je 5,83 Euro. Entweder Sie zählen die Tage genau ab, dann müssen Sie aber bei Urlaub und Krankheit entsprechend weniger Schecks ausgeben. Das ist etwas aufwendig.

Oder: Sie geben bei Mitarbeitern, die an 5 Tagen bei Ihnen arbeiten, pauschal bis zu 15 Schecks im Monat (bei einer 4-Tage-Woche entsprechend 4/5 x 15 = 12 St. usw.). Sie müssen dann nicht über Urlaubs-, Abwesenheits- und Krankheitstage Buch führen und die Zahl der Essensmarken nicht jeden Monat anpassen. Mitarbeiter, die mehr als drei Tage pro Monat auf Dienstreise sind, sollten keine Essensmarken bekommen oder die Abwesenheitstage im Einzelnen festhalten.

Beispiel: Sie geben einem Mitarbeiter 15 Restaurant-Schecks zu 5,83 Euro im Monat, also insgesamt über 87,45 Euro. Das kostet Sie monatlich knapp 11 Euro pauschale Lohnsteuer (inkl. Soli). Ein optimales Verhältnis zwischen Nutzen für den Mitarbeiter und Kostenbelastung.


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