/images/gmbhp-home-image1.jpg

IZW Tipp-Datenbank -

Ohne langes Lesen verständlich für Sie zusammengefasst.

Jetzt bis 31.01.20 kostenlos testen, denn als Abonnent haben Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Tipps! Zur Leseprobe

Tipps suchen...
Zum PDF Archiv

16.12.2008

Als PDF herunter laden

Unternehmensregister: Was tun bei negativem Eigenkapital?

Wenn die Schulden das Vermögen übersteigen, entsteht in der Bilanz ein negatives Eigenkapital. In den Zeiten des Unternehmensregisters sieht das jeder. Auf den ersten Blick könnte das dann so aussehen, als wäre Ihre Gesellschaft überschuldet und insolvenzreif. Das muss aber nicht so sein.

Wichtig fürs Unternehmensregister: Man sollte ein negatives Eigenkapital auf keinen Fall kommentarlos so stehen lassen: Es gibt einige Auskunfteien, die ausdrücklich nachfragen (z. B. Creditreform). Wie viele Bilanzleser aber den Kopf schütteln und nicht weiter nachfragen, das weiß man nicht.

Musterformulierung für den Anhang: „Die Gesellschaft ist buchmäßig überschuldet. Das bedeutet jedoch nicht notwendigerweise, dass auch Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne vorliegt. Eine Prüfung dahingehend kann nur im Rahmen einer besonderen Überschuldungsprüfung erfolgen, für die andere Bewertungsgrundsätze als die des Handelsrechts gelten. Der Gesellschaft und der Geschäftsleitung sind die §§ 130a HGB, § 15a InsO bekannt.“

Fazit: Man sollte unbedingt vermeiden, dass im Zusammenhang mit einer Überschuldung in der Bilanz Fragen im Raum stehen bleiben und externe Bilanzleser die Sprachlosigkeit im Zusammenhang mit dem negativen Eigenkapital als Hilflosigkeit missdeuten.


zurück