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04.02.2009

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Das bringt die neue „UG (haftungsbeschränkt)“

Seit dem 1. November 2008 gilt das „Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts“ (MoMiG), mit dem der Gesetzgeber eine Konkurrenz zur englischen Limited geschaffen hat. Diese GmbH-Sonderform trägt den Rechtsformzusatz: „Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)“ bzw. „UG (haftungsbeschränkt)“. Diese Rechtsform ist im Grundsatz das Gleiche wie eine GmbH, nur ohne Mindeststammkapital.

Die Gründung ist ohne bestimmtes Mindeststammkapital möglich, (z. B. Gründung mit 1 Euro). Die Mini-GmbH darf Gewinne nicht voll ausschütten. Auf diese Weise wird das Mindeststammkapital der normalen GmbH nach und nach angespart. Diese „UG haftungsbeschränkt“ kann auch als Komplementär einer KG fungieren. Anders als eine normale GmbH verursacht sie keinen Liquiditätsbedarf, weil sie mit 1 Euro statt mindestens 12.500 Euro bei der GmbH auskommt. Wer allerdings tatsächlich mit nur 1 Euro startet, der ist mit seiner UG im Prinzip schon nach der ersten Bewirtungsrechnung überschuldet und insolvenzreif. Daraus resultiert eine sofortige unbeschränkte private Haftung.

Allerdings: Viele Ihrer Geschäftspartner dürften bei dieser Rechtsformbezeichnung stutzen. Ob es Ihnen bei Kunden und Lieferanten schaden wird, wenn Ihre GmbH & Co KGs künftig als „UG haftungsbeschränkt & Co KG“ auftritt, müssen Sie selbst entscheiden. In den meisten Fällen wird die Antwort wohl „Leider ja“ lauten. Deshalb bleiben Sie lieber bei der GmbH & Co KG.


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