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21.04.2009

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Erbschaftsteuer-Rücklage steuerbegünstigt ansparen

Die Erbschaftsteuerreform hat einige Möglichkeiten geschaffen, Unternehmen weitgehend erbschaftsteuerfrei zu übertragen. Diese „Verschonungsregelungen“ sind allerdings mit Einschränkungen verbunden, so dass sie in bestimmten Fällen nicht angewendet werden können oder trotz ihrer Anwendung immer noch ein ordentlicher Erbschaftsteuerbetrag anfällt. Wenn Sie z. B. damit rechnen, dass bei einer Unternehmensnachfolge immer noch 100.000 Euro Erbschaftsteuer anfallen, können Sie das notwendige Geld mit reduziertem Einkommensteuersatz in Ihrer Firma ansparen. Denn seit 2008 gibt es den Niedrigsteuersatz von 28,25 Prozent (inkl. Gewerbesteuer) für Einzelunternehmen und Personengesellschaften. Die Entnahme dieser Mittel löst zwar im Regelfall eine Nachsteuer von 25 Prozent aus. Aber: Nicht die Entnahme zur Bezahlung von Erbschaftsteuer! Diese wird nicht mit dieser „Strafsteuer“ belegt. Man kann also zur Vorbereitung einer Unternehmensnachfolge bewusst Mittel mit niedrigem Steuersatz ansparen und diese ohne negative steuerliche Folgen zur Erbschaftsteuerzahlung entnehmen. (§ 34 a Abs. 4. Satz 3 EStG)

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