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05.05.2009

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Vermeiden Sie die „Freie-Mitarbeiter-Falle“

Derzeit bemüht sich jeder, die Kosten zu senken so gut es geht. In den Fokus geraten da schnell die Personalkosten, denn diese sind der zweitgrößte Kostenfaktor (nach dem Wareneinkauf) - und von Personakosten wiederum die Sozialabgaben. Betragen Sie doch fast 40 Prozent der gesamten Kosten für Arbeitnehmer.

Ein freies Mitarbeitsverhältnis wirkt da sehr verführerisch: Denn hier fallen keine Sozialabgaben an. Der Auftraggeber hat weniger Kosten und der Auftragnehmer bekommt mehr aufs Bankkonto. Eigentlich eine „Win-Win-Situation“, nicht wahr?

Beachten Sie aber: Entscheidend ist nicht, was im Vertrag steht. Der Passus „Der Auftragnehmer arbeitet auf eigene Rechnung und kümmert sich selbst um Versicherungen und Steuern“ nützt Ihnen gar nichts, wenn es hart auf hart kommt. Entscheidend sind nur die Arbeitsumstände. Wenn eines oder mehrere der folgenden Merkmale zusammenkommen, liegt keine freie Mitarbeit vor, sondern ein normales sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis:
- feste Arbeitszeiten,
- kein eigenes Betriebskapital und kein unternehmerisches Risiko,
- nur 1 Auftraggeber,
- Gebundenheit hinsichtlich des Ortes der Arbeit,
- organisatorische Einbindung in den Betrieb, d. h. quasi wie ein Zahnrad mit anderen Mitarbeitern verzahnt sein und zusammen arbeiten.

Im Zweifelsfall verschafft Sicherheit nur ein Statusanfrageverfahren bei der „Deutsche Rentenversicherung Bund“ (früher bfa). Link zu diesem Formular: bund.de/nn_18858/DRVB/de/Inhalt/Formulare__Publikationen/Formulare/Versicherung/__DRVB__Paket__Versicherung__Statusfeststellung.html


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