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19.05.2009

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Vier Tage nach der Bundestagswahl werden alle Steuermuffel-Rentner ans Finanzamt gemeldet

2005 wurde der Ertragsanteil von Altersrenten nahezu verdoppelt - von 27 auf 50 Prozent. Wer heute in Rente geht, muss sogar 58 Prozent der Rente versteuern. Das hat dazu geführt, dass insbesondere alleinstehende Rentner und solche mit üppigen Nebeneinkünften (Miete, Firmenbeteiligung usw.) jedes Jahr Steuern nachzahlen müssen. Doch Hunderttausende Rentner geben verbotswidrig keine Steuererklärung ab - und sind steuerlich auch gar nicht erfasst. Bisher. Und bisher wusste das Finanzamt überhaupt nichts von deren Renten. Das ändert sich ab dem
1. Oktober 2009.

Ab diesem Tag werden nämlich die Rentenversicherungsträger beginnen, die sogenannten „Rentenbezugsmitteilungen“ an die Finanzämter zu verschicken. Mitgeteilt werden die Rentenbezüge der Jahre 2005 bis 2008 (BStBl. 2008 I 955). Dass diese Maßnahme ausgerechnet vier Tage nach der Bundestagswahl (27.09.09) startet … ein Schelm, wer Böses dabei denkt.


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