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07.07.2009

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Bei gefallenen Umsätzen Dauerfristverlängerung widerrufen

Bei monatlicher Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung verlangt das Finanzamt von Ihnen einen Vorschuss für die einmonatige Dauerfristverlängerung. Für den Zins- und Liquiditätsvorteil, den Sie daraus ziehen, dass Sie die Mai-Voranmeldung z. B. statt am 10. Juni erst am 10. Juli abgeben müssen, verlangt das Finanzamt 1/11 der Vorauszahlungen des Vorjahrs.

Beispiel: Sie haben 2008 insgesamt 220.000 Euro Umsatzsteuer an das Finanzamt abgeführt. Ein Elftel davon sind 20.000 Euro, das ist gleichzeitig die Sondervorauszahlung, die Sie für die Dauerfristverlängerung 2009 berappen müssen.

Tipp: Wenn Sie den Antrag auf Dauerfristverlängerung zurückziehen, bekommen Sie auch die Sondervorauszahlung wieder zurück erstattet. Bei gleichbleibenden Umsätzen bringt Ihnen das allerdings nicht viel, denn Sie müssen ja dann die Vorauszahlungen jeweils einen Monat früher abführen. Sind Ihre Umsätze - und ist damit auch die Umsatzsteuer - allerdings stark eingebrochen, bringt Ihnen das durchaus etwas.

Beispiel (Fortsetzung von oben): Angenommen, 2008 haben Sie insgesamt 220.000 Euro ans Finanzamt abgeführt. Die Sondervorauszahlung ist dann 1/11 = 20.000 Euro. Sie zahlen 2009 im Schnitt nur noch 12.000 Euro im Monat Umsatzsteuer an das Finanzamt. Dann bringt Ihnen die Rücknahme des Antrags auf Dauerfristverlängerung die Erstattung der Sondervorauszahlung in Höhe von 20.000 Euro, gleichzeitig müssen Sie aber nur 12.000 Euro einen Monat früher abführen. Ihr Liquiditätsplus: 8.000 Euro (20.000 Euro minus 12.000 Euro).


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