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07.07.2009

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Kombination Fahrtenbuch/Ein-Prozent-Regel spart Steuer

Wenn Ihnen Ihre GmbH & Co KG gleich mehrere Firmenwagen zur (Mit-) Privatnutzung zur Verfügung stellt, müssen Sie für jedes einzelne dieser betrieblichen Fahrzeuge einen geldwerten Vorteil für diese Privatnutzung versteuern.

Doch nach welcher Methode soll man den geldwerten Vorteil berechnen? Die Ein-Prozent-Methode lohnt sich eher bei relativ neuen Autos, die zu einem großen Teil privat genutzt werden. Bei älteren Autos oder solchen mit niedriger Privatnutzung kann hingegen ein Fahrtenbuch interessanter sein.

Erfreulich: Sie können sich also bei jedem Firmenwagen die Methode heraussuchen, die zu einem niedrigeren geldwerten Vorteil führt.

Beispiel: Kommanditist K fährt einen Mercedes, den er zu etwa 90 Prozent geschäftlich einsetzt. Hier führt er ein Fahrtenbuch, um den geldwerten Vorteil zu minimieren. Außerdem gönnt er sich noch ein BMW Cabrio, das er überwiegend privat nutzt. Hier wird in aller Regel die Ein-Prozent-Methode günstiger sein. Das Finanzamt darf gegen diese Steuer sparende Kombination nichts einwenden. (BFH, 03.08.00, BStBl. 01 II, 332)

Beachten Sie aber: Die Ein-Prozent-Regel darf seit 2006 nur noch für Fahrzeuge angewandt werden, die zu über 50 Prozent betrieblich genutzt werden.


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