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20.10.2009

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Lästig aber wichtig: Aufzeichnungspflichten beim Mini-Job

Viele Arbeitgeber vergessen, dass es immer noch allerlei bürokratische Aufzeichnungspflichten rund um den Mini-Job gibt. Zwar wurde der 400-Euro-Job im Jahre 2003 stark vereinfacht, aber dennoch müssen Sie nach wie vor aufzeichnen: (§ 4 Abs. 2 Nr. 8 Satz 4 LStDV)

1. Das monatliche Arbeitsentgelt (z. B. 400 Euro; i. d. R. unproblematisch),
2. die Beschäftigungsdauer (z. B. 01.07. bis 31.07.; i. d. R. unproblematisch)
3. den Tag der Zahlung (das machen noch die meisten) und
4. die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden (hier schlampen fast alle)!
5. Außerdem noch das Vorliegen etwaiger weiterer kurzfristiger und oder geringfügiger Beschäftigungen. (Erklärung des Mitarbeiters unterschreiben lassen!)

Ihr Problem: Nicht der Prüfer muss Ihnen beweisen, dass Ihr Mini-Jobber keiner ist, sondern derjenige, der eine Steuervergünstigung nutzen will, muss beweisen, dass er die Voraussetzungen erfüllt. Und da der Mini-Job eine Steuervergünstigung ist, ist die Beweislast bei Ihnen. Denken Sie also vor allem daran, jeden Monat die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden zu dokumentieren.


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