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25.01.2010

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Gehaltsabrechnung Januar 2010: Lohnsteuerfalle für GmbH-Geschäftsführer und privat Krankversicherte

Seit 2010 kann man – anders als bisher – Krankenversicherungsbeiträge in unbeschränkter Höhe absetzen. Die Höhe der Beiträge ergibt sich bei gesetzlich Versicherten automatisch aus dem Gehalt. Bei privat Krankenversicherten muss der Versicherungsbeitrag jedoch manuell in das Gehalts-Abrechnungsprogramm eingegeben werden. Das haben viele jedoch nicht beachtet – auch viele Mitarbeiter in Steuerbüros haben diese Notwendigkeit übersehen. Die DATEV – mit fast 10 Millionen Gehaltsabrechnungen im Monat größter Anbieter – hat die Eingabe zwar vorgesehen, aber keinen Warnhinweis angebracht, falls man das nicht beachtet.

Unangenehme Folge: Gibt man nichts in das Programm ein und übernimmt nur die Daten aus dem Jahr 2009, dann schießt die Lohnsteuer um etwa 50 bis 70 Euro im Monat nach oben. Denn 2009 wurden noch pauschal 1.500 oder .900 Euro Im Jahr unterstellt, 2010 wird als default-Wert vom Programm einfach "Null" unterstellt. (§ 39b Abs. 2 EStG)

Fazit: Alle privat Krankenversicherten sollten umgehend die Bestätigung ihrer Krankenversicherung an die Steuerkanzlei bzw. das Lohnbüro schicken, damit das im Programm richtig geschlüsselt wird. Sollte bei Ihnen im Januar bereits zu viel abgezogen worden sein: Halb so schlimm. Im Dezember 2010 bekommen Sie das im Wege des automatischen Lohnsteuerjahresausgleichs wieder zurück (sofern im Programm geschlüsselt), ansonsten, wenn Sie Ihre Einkommensteuererklärung 2010 abgeben.


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