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05.02.2010

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Die Komplementär-GmbH für eine Filiale einsetzen?

Wenn man expandiert oder eine Filiale in einer anderen Stadt eröffnen will, ist so etwas naturgemäß mit Risiken verbunden. Es kann sinnvoll sein, hierfür eine neue Gesellschaft zu gründen. Inhaber von GmbH & Co KGs denken da manchmal spontan an die eigene Komplementär-GmbH. Kann man die auch für die neue Filiale verwenden? Ist das zulässig und empfehlenswert? Möglich und zulässig ist das durchaus. Doch der Einsatz der Komplemantär-GmbH als ganz normale operativ tätige Gesellschaft hat neben Vorteilen auch erhebliche Nachteile.

Vorteil: Sie sparen sich Kosten für zusätzliche Bilanzen und Steuererklärungen.

Nachteil 1: Sie heben die Haftungsbeschränkung auf. Wird die ursprüngliche GmbH & Co KG insolvent, zieht sie automatisch die Komplentär-GmbH und deren neues operatives Geschäft ins Verderben und umgekehrt. Wenn Sie beide Fälle für ausgeschlossen halten, ist dieser Nachteil für Sie unbedeutend. Nachteil 2: Sie haben eine Verzahnung zwischen den 2 Betrieben, die Sie vielleicht gar nicht wollen. So wäre es z. B. unmöglich, die Beteiligungsverhältnisse unterschiedlich zu regeln oder eine der Firmen zu verkaufen und die andere zu behalten. Selbst unterschiedliche Geschäftsführer sind ausgeschlossen.

Unser Tipp:
Wir empfehlen in solchen Fällen eine klare Lösung mit einer weiteren Gesellschaft. Wenn man ehrlich ist, entstehen dann ja „nur“ Zusatz-Kosten für die alte Komplementär-GmbH. Und die sollten sich eigentlich im Rahmen halten (unsere Faustregel: 500 bis 1.000 Euro im Jahr). Und wenn man die 1.000 Euro als Versicherungsprämie gegen eine persönliche Haftung auffasst, ist das eigentlich nicht zu viel.


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