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07.04.2010

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Nicht die Steuerbilanz ins Internet stellen

Manchmal weichen Steuerbilanz (maßgeblich für das Finanzamt) und Handelsbilanz (maßgeblich für Bank, Gesellschafter und Unternehmensregister) voneinander ab. Da die Erstellung zweier Bilanzen vielen Unternehmern zu teuer ist, entscheiden sie sich, nur eine zu erstellen. Wer keine Bankschulden hat, beauftragt oft nur die Steuerbilanz.

Achtung: Diese darf nicht ins Internet-Unternehmensregister gestellt werden, da eine Steuerbilanz tendenziell einen zu hohen Gewinn ausweist.

Kommt Ihnen hier jemand „auf die Schliche“ (was freilich unwahrscheinlich ist), kann das teuer werden. Theoretisch drohen bis zu 50.000 Euro Bußgeld wegen Falschbilanzierung (§ 334 HGB). Macht eine Gesellschaft pleite und kann ein Lieferant belegen, dass er sich auf zu rosige Internet-Bilanzen verlassen hat, droht gar die persönliche Haftung.

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