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18.06.2010

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Schlagen Sie der Umsatzsteuer-Bürokratie ein Schnippchen

Die 2003 eingeführte Umsatzsteuerpflicht für Geschäftsführungs-Leistungen erfordert ordnungsgemäße Rechnungen und Umsatzsteuervoranmeldungen auch auf Ebene der Komplementär-GmbH.

Wenn Sie das vermeiden wollen, gibt es ein einfaches Gegenmittel: Sie legen die GmbH-Anteile in die KG ein. Dann gehört die Komplementär-GmbH nicht mehr den GmbH-Gesellschaftern, sondern der KG. Das Ergebnis ist eine so genannte „Einheits-GmbH-&-Co-KG“. Umsatzsteuerlich bildet diese eine Umsatzsteuer-Organschaft.

Erfreuliche Folge: Zwischen KG und GmbH sind keine Rechnungen mit Mehrwertsteuer mehr erforderlich. Weiteres Nebenergebnis: Bei etwaigen Anteils-Übertragungen ist immer sichergestellt, dass die Anteile an der Komplementär-GmbH in der gleichen Quote mit übertragen werden. Noch ein Vorteil: Bei einer normalen GmbH & Co KG besteht die Gefahr, dass die GmbH-Anteile in die allgemeine Erbmasse fallen und nicht automatisch dem Firmenerben zustehen. Bei der Einheits-GmbH-&-Co-KG erreichen Sie auch hier den Gleichlauf: Der Firmenerbe bekommt nicht nur die KG, sondern auch die GmbH.

Beachten Sie: Um diese „Einheits-GmbH-&-Co-KG“ zu erreichen, müssen Sie zum Notar. Denn GmbH-Anteilsübertragungen - wie z. B. hier von den GmbH-Gesellschaftern auf die KG - müssen immer notariell beurkundet werden.


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