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19.08.2010

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Wer zahlt bei verschlampter Veröffentlichung der Bilanz?

Spätestens 12 Monate nach dem Bilanzstichtag muss die Bilanz Ihrer GmbH bzw. GmbH & Co KG im Unternehmensregister stehen. Wenn dies nicht passiert, gibt es eine Mahnung plus sechs Wochen Nachfrist. Wird auch diese verpasst, werden 2.500 € Ordnungsgeld fällig. Wer muss dafür geradestehen? Ihr Steuerberater oder Sie?

So ist die Rechtslage: Der Auftrag zur Erstellung der Bilanz beinhaltet noch nicht automatisch den Auftrag zur Offenlegung. Ein serviceorientierter Steuerberater wird daran natürlich denken - rein rechtlich muss er es aber nicht. Und wenn in Ihrem Betrieb die Mahnung des Bundesamts für Justiz verloren geht - diese kommt immerhin mit Postzustellungsurkunde  - kann man das nun wirklich nicht dem Steuerberater zur Last legen.

So sichern Sie sich ab: Schicken Sie ein simples Fax an den Steuerberater: „Bitte Jahresabschluss 2009 im Bundesanzeiger veröffentlichen!“ Damit ist der Auftrag erteilt und dann muss der Steuerberater natürlich auch für
dessen Erledigung geradestehen.


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