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01.09.2010

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Steuerentnahmen einheitlich in Höhe von 35 % erlauben

Die meisten KG-Verträge sehen bei mehreren Gesellschaftern feste Entnahmen vor - plus „alle anfallenden Einkommenssteuern“. Von dieser Formulierung raten wir ab, weil das zu erheblichen Verwerfungen zwischen den einzelnen Gesellschaftern führen kann. Der eine hat einen sehr hohen Steuersatz und entnimmt viel für seine Steuerzahlungen, ein anderer Gesellschafter hat anderweitige Verlustquellen und zahlt wenig oder gar keine Einkommenssteuer.

Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat in einer Untersuchung festgestellt, dass die allermeisten Kommanditisten einen Durchschnittssteuersatz von etwa 35 Prozent haben. Es spricht also nichts dagegen, allen Gesellschaftern gleichermaßen pauschal eine Entnahme in Höhe von 35 Prozent ihres Gewinnanteils für Steuerzahlungen zu erlauben.

Vorteil:
Das vermeidet Streit, ohne dass dadurch jemand endgültig benachteiligt oder bevorzugt wird. Denn diese reine Entnahmeregelung ändert ja nichts am Gewinnverteilungsschlüssel.

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