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04.03.2011

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Falsche Steuernummer auf Rechnung: Vorsteuerabzug ade

Sie wissen, dass eine ordnungsgemäße Rechnung Voraussetzung für den Vorsteuerabzug ist. Zu den Merkmalen einer solchen gehört auch die Steuernummer des Lieferanten bzw. Dienstleisters.

Und wenn die Steuernummer zwar vorhanden, aber falsch ist? In einem aktuellen höchstrichterlichen Urteil hatte der Aussteller die Steuernummer „75/180 Wv“ angegeben. Das Finanzamt strich daraufhin den Vorsteuerabzug. Zu Recht - so der Bundesfinanzhof. Laut Urteil kommt auch kein Vertrauensschutz in Betracht, weil bei dem verwendeten Kürzel „75/180 Wv“ angeblich für jedermann erkennbar sei, dass das keine ordentliche Steuernummer sein kann. Ob Sie nun Vertrauensschutz genießen würden, wenn z. B. jemand die falsche Steuernummer „123/456789“ angibt, lässt sich aus diesem Urteil nicht ablesen. (BFH, 02.09.10, V R 55/09, BFH/NV 2011, 174))

Unser Rat:
Falls Sie größere Rechnungen von neuen Lieferanten oder Auftragnehmern bekommen, sollten Sie eine Bestätigung von deren Finanzamt über die Richtigkeit der Steuernummer verlangen. Oder Sie bestehen darauf, dass der Rechnungsaussteller seine Umsatzsteuer-ID-Nummer verwendet. Diese können Sie nämlich sofort online im Internet überprüfen: evatr.bff-online.de.


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