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04.03.2011

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Eine „negative Kasse“ kann teuer werden

Dass in einer Bargeldkasse im schlimmsten Fall gähnende Leere herrschen kann (= Bestand 0,00 Euro) dürfte eigentlich jedem einleuchten. Immer wieder kommt es aber in der Praxis bei Kassenbüchern zu Minusbeständen. Das ist für jeden Betriebsprüfer eine Steilvorlage, um die gesamte Ordnungsmäßigkeit der Kassenbuchführung in Zweifel zu ziehen.

Und das kann richtig teuer werden: Angenommen, eine Kasse weist einen Durchschnittsbestand von 3.000 Euro auf, und zu einem bestimmten Stichtag ergibt sich ein rechnerischer Kassenbestand von minus 3.000 Euro. Das berechtigt den Prüfer in aller Regel zu einer Zuschätzung in Höhe der Differenz, hier also 6.000 Euro. Das Ergebnis können über 300 Euro Mehrwertsteuernachzahlung und über 2.000 Euro Ertragssteuern sein.

Tipp: Fast jede Software bietet eine „Kassenminusprüfung“ an. Falls Ihr Steuerberater die Buchführung für Sie macht, kann er das für Sie erledigen. Dadurch vermeiden Sie teure Zuschätzungen des Betriebsprüfers.


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