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19.07.2011

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Passiv oder aktiv gemanagte Investmentfonds: Was ist besser?

Gegenüber 2007 ist bei der ING DiBa-Bank das Verkaufsvolumen der aktiv gemanagten Fonds um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Zugleich kaufen die Kunden viermal so viele ETFs wie noch vor drei Jahren, teilte die ING-DiBa in einem Gespräch mit der Zeitschrift Capital mit.

Woran liegt der Siegeszug der ETFs? Diese Fonds - auch passive Investmentfonds genannt - besitzen kein konventionelles Fondsmanagement und sind dadurch viel günstiger. Normale Aktienfonds haben eine Kostenrate zwischen 1,5 und zwei Prozent, bei ETFs liegen die Kosten nur bei zwischen 0,2 und 0,5 Prozent. Der Mehrpreis für die aktiv gemanagten Fonds wäre nun gut investiert, wenn diese dauerhaft den jeweiligen Vergleichsindex übertreffen würden. Das schaffen allerdings nur gut ein Drittel bis knapp die Hälfte aller Investmentfonds. Noch schlimmer: Wie sich diese Gruppe der überdurchschnittlichen Fonds zusammensetzt, kann man im Vorhinein nie zuverlässig voraussagen. Die Sieger der Vergangenheit sind nicht notwendigerweise die Sieger der Zukunft. Aktiv gemanagte Fonds bieten also keinen Mehrwert gegenüber den „passiven“ ETFs, die „stupide“ den jeweiligen Basisindex nachbilden, z. B. den DAX, den Dow Jones oder andere Indizes.

Warum werden ETFs kaum von Banken empfohlen? Die minimalen Kosten erlauben keine Provisionszahlungen an die Bank. Dadurch sind diese Produkte aus Banksicht uninteressant. Aus Kundensicht umso interessanter.

Übrigens: Eine IBM-Studie hat im Mai 2011 berechnet, dass alle Investmentfonds der Welt ca. 1.300 Milliarden(!) Kundengelder pro Jahr vernichten.


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