/images/gmbhp-home-image1.jpg

IZW Tipp-Datenbank -

Ohne langes Lesen verständlich für Sie zusammengefasst.

Jetzt bis 31.08.20 kostenlos testen, denn als Abonnent haben Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Tipps! Zur Leseprobe

Tipps suchen...
Zum PDF Archiv

05.09.2011

Als PDF herunter laden

Welche Praktiken Prüfer im Bargeldgewerbe stutzig machen

Ein Betriebsprüfer hat neulich mit uns „aus dem Nähkästchen“ geplaudert und uns sechs typische Merkwürdigkeiten genannt, die ihm immer wieder auffallen und ihn neugierig machen, weil die Trefferwahrscheinlichkeit für Steuertricksereien dann sehr hoch ist.

1. Erfassung der Einnahmen auf Papierblock: Natürlich sollte jede Bareinnahme ordnungsgemäß in der Kasse registriert werden.

2. Nachträgliche Bonierung nur auf besonderen Rechnungswunsch hin: Das zeigt, dass der Unternehmer bestrebt ist, möglichst viele Rechnungen nicht über die Kasse laufen zu lassen.

3. Ausstellung von Zwischenrechnungen: Vor allem in Gaststätten kommt das häufig vor, dass der Kunde eine Rechnung bekommt, auf der „Zwischenrechnung“ steht. Das deutet darauf hin, dass solch eine nicht festgeschriebene Rechnung alsbald wieder storniert werden soll.

4. Nutzung von Phantomkassen: Es stehen zwei Kassen im Laden, die Ergebnisse der einen Kasse landen in der Kassenbuchführung, die andere Kasse ist nirgendwo erfasst.

5. Auffallend große Kassenbestände: Das kann darauf hindeuten, dass man sich scheut, das Geld zur Bank zu bringen. Denn wenn erst einmal eine Nachttresoreinzahlung auf dem Kontoauszug verbucht ist, tut man sich mit nachträglichen Manipulationen der Kasse schwer. Also bleibt das Geld gleich in der Kasse drin und wird dann vielleicht einmal im Monat vom Unternehmer privat abgeschöpft.

6. Ungeklärte Bareinlagen: Laut Kassensturz müssten in der Kasse z. B. 500 Euro drin sein, es sind aber 2.500 Euro in der Kasse. Auf Nachfrage fällt dem Unternehmer dann nichts Besseres ein, als zu sagen: „Ich habe gerade eine Bareinlage getätigt“.


zurück