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04.01.2012

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Wo unerwartet Haftungsgefahren auf Kommanditisten lauern

Wer als Kommanditist seine Einlage in die KG voll erbracht hat, muss eigentlich keine Haftungsgefahren befürchten. Eigentlich. Denn trotz allem können unangenehme Überraschungen lauern.

Zu viel entnommen: Wer seine Einlage (unter Umständen unbemerkt) wieder entnimmt, muss damit rechnen, diese Gelder wieder einzahlen zu müssen. Entwarnung: Gewinne darf man stets entnehmen, ohne Regress befürchten zu müssen.

Haftsumme höher als die Pflichteinlage: Bisweilen wird im Handelsregister für einen Kommanditisten eine Haftsumme eingetragen, die die Pflichteinlage übersteigt. Auch für diese Differenz haftet der Kommanditist. Die KG kann das Geld zwar nicht fordern, wohl aber im Insolvenzfalle externe Gläubiger. Entwarnung: Falls die Haftsumme im Handelsregister nicht höher als die Pflichteinlage ist und diese voll erbracht wurde, ist diese Gefahr gebannt.

Haftung für alte Schulden der KG: Wer einer bestehenden GmbH & Co KG nachträglich beitritt, haftet auch für alte Verbindlichkeiten, die vor seinem Beitritt entstanden sind. (§ 173 HGB)

Fünf Jahre Nachhaftung nach Ausscheiden: Durch das Ausscheiden aus einer KG kann man seine Einlage nicht (sofort) in Sicherheit bringen. Denn der Kommanditist haftet noch fünf Jahre lang, falls die KG insolvent wird - freilich begrenzt auf die damals vereinbarte Einlage. (§ 160 HGB)


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