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19.03.2012

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Dieser Spruch kann Sie teuer zu stehen kommen

Folgendes Problem wurde der IZW-Redaktion vor Kurzem vorgetragen: Ein Unternehmer hatte einen Vertriebsmann angestellt, die Rechnungen stellte jedoch stets dessen Ehefrau aus. Begründung des Vertreters: „Aus steuerlichen Gründen läuft die Firma auf meine Frau.“

Böse Überraschung bei der Betriebsprüfung: Da die Ehefrau tatsächlich die Vertriebsleistung nicht erbracht hatte und die Rechnung nicht vom Ehemann als Leistendem stammte, strich der Betriebsprüfer den Vorsteuer­abzug aus mehreren Jahren. Unser Leser musste über 30.000 Euro Umsatzsteuer nachzahlen. Normalerweise hätte unser Leser von dem Vertreter berichtigte Rechnungen oder Schadensersatz verlangen können, aber dieser „Ehrenmann“ war inzwischen nach Südamerika umgezogen. Wünsche nach berichtigten Rechnungen oder Schadensersatz gingen somit ins Leere.

Fazit: Rechnungen müssen immer von dem Unternehmer ausgestellt werden, der die Leistung erbringt. Rechnungen eines Strohmannes (oder einer Strohfrau) berechtigen nicht zum Vorsteuerabzug.

Kleines Trostpflaster: Umsatzsteuernachzahlungen sind als Betriebsaus­gabe abzugsfähig. Sobald so etwas bekannt wird, kann man in der letzten noch offenen Bilanz eine gewinnsenkende Rückstellung für die Steuernachzahlung bilden.


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