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19.04.2012

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Beteiligen Sie Ihre studierenden Kinder an Ihrer KG

Ein Studium kostet viel Geld, aber weder Eltern noch Kinder können nennenswert etwas absetzen. Warum also nicht die Kinder an der KG beteiligen, damit diese ihr Studium selbst bezahlen können? Das ist seit 2012 ohne Nebenwirkungen möglich, weil es bei volljährigen Kindern in Ausbildung keine Einkommensgrenze mehr hinsichtlich des Kindergelds gibt. Ihr Kind kann also Einkünfte haben wie es will – trotzdem bekommen die Eltern weiterhin den vollen Kinderfreibetrag.

Praxisbeispiel: Die X-GmbH-&-Co-KG wirft so um die 200.000 Euro Gewinn im Jahr ab. Der studierende Sohn bekommt eine zehnprozentige KG-Beteiligung geschenkt. Monatlich bekommt er einen Gewinnvorab in Höhe von 1.670 Euro ausgezahlt, von dem er seine Studentenbude und den Lebens­unterhalt bezahlt. Die Eltern versteuern 20.000 Euro weniger pro Jahr und sparen dadurch knapp 8.900 Euro Einkommenssteuer. Der Sohn zahlt keine oder wenig Steuern, weil er bis zu 6.000 Euro Studiumskosten absetzen kann und 8.004 Euro Grundfreibetrag hat.

Übrigens: Kinder als Kommanditisten können sich nicht in den Geschäftsbetrieb einmischen, da ein Kommanditist nur Einblick in den Jahres­abschluss verlangen kann. Wer sich gegen diverse Risiken absichern will (Kind stirbt vor den Eltern, geht pleite, wird drogensüchtig, heiratet ohne Ehevertrag), sollte einen notariellen Schenkungsvertrag mit entsprechenden Widerrufsklauseln abschließen.


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