/images/gmbhp-home-image1.jpg

IZW Tipp-Datenbank -

Ohne langes Lesen verständlich für Sie zusammengefasst.

Jetzt bis 31.01.20 kostenlos testen, denn als Abonnent haben Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Tipps! Zur Leseprobe

Tipps suchen...
Zum PDF Archiv

04.06.2012

Als PDF herunter laden

Wann ist die Anlage KAP immer noch Pflicht?

Seit 2009 gibt es die Abgeltungssteuer und seitdem muss man Kapital­­-erträge in aller Regel nicht mehr in der Steuererklärung angeben. In einen paar Fällen muss man es aber doch.

Ausländische Kapitalerträge: Es ist völlig legal, sein Geld in der Schweiz oder in anderen Ländern anzulegen. Diese Kapitalerträge müssen in der Steuererklärung angegeben werden, etwaige ausländische Kapitalertrag­steuer wird angerechnet.

Private Darlehen vergeben: Wenn Sie Angehörigen, Freunden oder dem eigenen Unternehmen Geld leihen, müssen Sie diese vereinnahmten Darlehenszinsen ebenfalls in der Steuererklärung angeben. Hinweis: In vielen
Fällen fällt hier sogar der individuelle Steuersatz an, also nicht nur der 25-prozentige Steuersatz für Kapitalerträge.

Lebensversicherung: Falls Sie eine Lebensversicherung ausgezahlt bekommen, die ab 2005 abgeschlossen wurde, müssen etwaige Erträge angegeben werden.

Der Bank die Kirchenzugehörigkeit nicht mitgeteilt: Wenn Sie der Bank mitteilen, dass Sie in der Kirche sind, wird diese die Kirchensteuer gleich mit der Abgeltungssteuer abziehen. Haben Sie Ihre Kirchenzugehörigkeit der Bank aber nicht mitgeteilt, müssen Sie die Kapitalerträge in der Steuer­erklärung angeben, damit Ihre Kirche doch noch zu ihrem Recht kommt.

Steuervergünstigungen oder Sozialleistungen: Falls Sie außergewöhn­liche Belastungen absetzen wollen oder falls bestimmte Sozialleistungen beantragt werden sollen, hängt deren Umfang vom Einkommen laut Einkommens­steuerbescheid ab. Deshalb müssen alle Einkünfte angegeben werden - auch solche mit Kapitalertragssteuerabzug.


zurück