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12.06.2012

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Aus der Redaktions-Hotline: Nachbarschaftshilfe

E-Mail von Konstantin B. aus Heilbronn an die Redaktions-Hotline: „Mein Nachbar hat mir geholfen, mein Garagendach zu reparieren. Als kleines Dankeschön habe ich ihm hundert Euro als „Geschenk" gegeben. Inzwischen kam es leider zwischen unseren Ehefrauen zu einem Streit, der auch das Verhältnis zwischen mir und dem Nachbarn schwer belastet hat. Dieser droht mich nun wegen Schwarzarbeit anzuzeigen. Muss ich da etwas befürchten?“

IZW antwortet:
Nein. Sozialversicherungspflichtig sind nur Tätigkeiten, die nachhaltig auf Gewinn gerichtet sind. Nur dann ist von einem Beschäftigungsverhältnis auszugehen. Hier dürfte es sich um eine Gefälligkeitsleistung handeln, welche grundsätzlich unentgeltlich erbracht wird. Laut Definition der Sozialversicherungsträger (http://www.minijobzentrale.de) fallen darunter Dienstleistungen, die aus Gefälligkeit oder im Wege der Nachbarschaftshilfe erbracht werden. Das gilt auch dann, wenn für die Tätigkeit ein kleines Dankeschön in Form eines Blumenstraußes oder eines Taschengeldes gezahlt wird. Fazit: Die Drohung, Sie wegen Schwarzarbeit „hinzuhängen“ wegen der einmaligen hundert Euro, geht also ins Leere.



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