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05.07.2012

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Aus der Redaktions-Hotline: Wie ist das mit Urlaub für Minijobber?

E-Mail von Bernd K. aus Cham an die Redaktions-Hotline „Ich beschäftige eine Hausfrau als Aushilfe im Verkauf, die je nach Bedarf kommt. Manchmal ist sie Donnerstag bis Samstag da, in manchen Wochen wird sie gar nicht abgerufen. Neulich meinte die Dame, sie hätte Anspruch auf Urlaub. Stimmt das? Wie soll man das überhaupt ausrechnen? Ein Unternehmerkollege meinte, er hat eine Klausel im Arbeitsvertrag, wonach der Urlaubsanspruch durch einen Zuschlag zum Stundenlohn abgegolten wird. Geht das?"

IZW antwortet:
Auch Minijobber haben einen gesetzlichen Urlaubsanspruch. Daran können Sie vertraglich nichts ändern. Eine Ab-Bedingung oder Vorab-Abgeltung wäre arbeitsrechtlich unwirksam. Auch Praxisschwierigkeiten bei unregelmäßigen Arbeitszeiten schützen den Arbeitgeber nicht davor, bezahlten Urlaub gewähren zu müssen. Jeder Arbeitnehmer hat - bezogen auf eine Sechs-Tage-Woche - einen gesetzlichen Anspruch auf 24 Urlaubstage - bei Fünf-Tage-Woche sind das 20 Urlaubstage. Wenn die Dame im Durchschnitt der letzten zwölf Monate jeweils zwei Tage pro Woche im Durchschnitt gearbeitet hat, hat sie also einen Urlaubsanspruch auf 2/5 davon. Wenn allerdings nichts über Urlaub im Arbeitsvertrag steht, kommen viele Arbeitnehmer mit unregelmäßigen Einsatzplänen gar nicht auf die Idee, Urlaub zu fordern.



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