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03.07.2012

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Der Arbeitsvertrag muss nicht in Muttersprache sein

In der Praxis kommt es nicht selten vor, dass Unternehmen ausländische Mitarbeiter einstellen. Müssen Sie als Arbeitgeber den Arbeitsvertrag deshalb in der Muttersprache Ihres Mitarbeiters verfassen? Diese Frage beantwortete unlängst ein Gericht.

Ein Mitarbeiter beachtete eine arbeitsvertragliche Frist nicht.
Er war der Auffassung, der Arbeitsvertrag hätte ihm übersetzt werden sollen.

Es gibt keine Übersetzungspflicht: Die Richter waren dagegen der Meinung, dass es in den Risikobereich des Mitarbeiters fällt, wenn er vertragliche Regelungen nicht versteht und dennoch unterschreibt. Er hätte sich den Vertrag vor Unterschrift mitnehmen und übersetzen lassen können (LAG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 02.02.2012, 11 Sa 569/11)

Tipp: Denken Sie dennoch an Ihre Fürsorgepflicht und raten Sie Ihrem ausländischen Mitarbeiter, sich den Vertrag übersetzen zu lassen.


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