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03.09.2012

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Maklerprovision für Gewerbemietvertrag

Aus der Redaktions-Hotline

Frage von Roswitha M. aus München an die Redaktions-Hotline: „Wir wollen in der Münchner Innenstadt ein Ladenlokal auf zehn Jahre fest an­mieten. Es werden dabei 60.000 Euro Maklerprovision und 250.000 Euro Ablöse an den Vormieter anfallen. Müssen wir das auf zehn Jahre verteilen oder können wir das sofort absetzen?"

IZW antwortet:
Letzteres ist möglich. Der Mietvertrag ist ein so genanntes „schwebendes Geschäft“, das nicht bilanziert wird. Deswegen sind An­schaffungsnebenkosten sofort abzugsfähig. Das gilt sowohl für die Maklerprovision, als auch für eine Ablöse für den Mietvertrag. (BFH, 19.06.97, IV R 16/95, DStR 97, 1638)

Hinweis: Wir verstehen Ihre Frage so, dass die Ablöse nicht für materielle Wirtschaftsgüter wie Ladeneinrichtung usw. bezahlt wird, sondern für den bloßen Mietvertrag.

Übrigens: Ganz anders sähe es mit der Maklerprovision beim Kauf der Immobilie aus: Da das Gebäude dann ein bilanzierungspflichtiges materielles Wirtschaftsgut ist, müssen Anschaffungsnebenkosten aktiviert und zusammen mit dem Gebäude abgeschrieben werden.


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