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04.10.2012

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Provision und Sozialversicherung

Aus der Redaktions-Hotline

E-Mail von Ralf R. aus Leipzig an die Redaktions-Hotline: „Wir beschäftigen eine Sachbearbeiterin im Kundenservice, die eigentlich nur dem Vertrieb zuarbeitet. Da die Dame gut mit Kunden umgehen kann, hat sie nun einem Kunden - obwohl das gar nicht ihre Aufgabe wäre - einen Riesenauftrag abgeluchst. Dafür würde ihr eine Provision in Höhe von etwa 10.000 Euro zustehen. Können wir ihr das sozialversicherungsfrei per Rechnung auszahlen?“


IZW antwortet:
Nein, das geht leider nicht. Die Dame kann Ihnen gegenüber nur ein einheitliches Arbeits- bzw. Auftragsverhältnis haben. Entweder voll selbständig oder voll angestellt. Eine Trennung wäre nur bei völlig verschiedenen Tätigkeitsbereichen möglich.

Beispiel: Eine Putzfrau putzt in der Bausparkasse (= angestellt) und vermittelt nach Feierabend Bausparverträge (= selbstständig). Das ist bei Ihnen aber nicht der Fall, so dass Sie diese Provision auf das Gehalt draufschlagen und ganz regulär der Lohnsteuer und Sozialversicherung unterwerfen müssen.

Trostpflaster: Was über 3.825 Euro Gesamtgehalt hinausgeht, kostet keine Krankenversicherung mehr, und der Teil über 4.800 Euro (westl. Bundesländer: 5.600 Euro) keine Renten- und Arbeitslosenversicherung


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