/images/gmbhp-home-image1.jpg

IZW Tipp-Datenbank -

Ohne langes Lesen verständlich für Sie zusammengefasst.

Jetzt bis 28.02.21 kostenlos testen, denn als Abonnent haben Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Tipps! Zur Leseprobe

Tipps suchen...
Zum PDF Archiv

05.03.2013

Als PDF herunter laden

Was Sie bei der Unternehmensnachfolge in Ihrer GmbH & Co KG beachten sollten

Bisweilen wird bei Schenkungen von KG-Anteilen oder auch bei der Testamentsgestaltung dem Thema „Darlehen in der KG-Bilanz“ nicht genug Beachtung geschenkt. Manchmal gehen sogar beide Beteiligten (Eltern und Unternehmensnachfolger) übereinstimmend davon aus, dass natürlich auch das Darlehen mit übertragen werden soll, vergessen aber, das zu erwähnen.

Beispiel: Otto will seinen KG-Anteil auf seinen Sohn Thomas übertragen. Otto hat eine halbe Million als Darlehen in die KG hineingesteckt. Otto ist der Meinung, dass er die halbe Million behalten will, und dass dieser Betrag von der KG so langsam an ihn zurückgezahlt werden soll. Sein Sohn hingegen hat gedacht, er würde auch die Darlehensforderung mitsamt dem
KG-Anteil übertragen bekommen.

Fazit: „Richtig“ oder „falsch“ gibt es hier nicht. Wichtig ist, dass man sich über die Darlehensforderungen und deren Schicksal im Erb-/Schenkungsfall klar wird. Übrigens: Selbst wenn man den KG-Anteil im Testament und im KG-Vertrag per Sondererbfolge an ein bestimmtes Kind übergehen lässt, fällt eine Darlehensforderung dennoch in die Erbengemeinschaft, sofern nichts Abweichendes ausdrücklich geregelt wird. Auch daran muss man denken.


zurück