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18.03.2013

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GmbH & Co KG: Wenn Sie mehrere Autos im Betriebsvermögen haben

2013 Ausgabe 6 vom 26.03.13

Wenn mehrere Autos auf eine Firma angemeldet sind, und diese theoretisch vom Chef und seiner Familie genutzt werden können oder könnten, erregt das stets die Begehrlichkeiten bei Finanzbeamten und Betriebsprüfern. Das Bundesfinanzministerium hat nun klargestellt, wie hier verfahren werden soll. (BMF-Schreiben vom 15.11.12, BStBl. I 12, 1099)

Die schlechte Nachricht: Der Grundsatz lautet, dass für alle Autos eine Privat­entnahme anzusetzen ist. Und zwar bei Autos mit über 50 Prozent betrieblicher Nutzung nach der Ein-Prozent-Regel. Liegt die betriebliche Nutzung bei 50 Prozent oder darunter, dann soll man die Kosten des Autos mit der Privatnutzung multiplizieren und diesen Wert als Privatentnahme ansetzen. Beispiel: Kosten des Autos pro Jahr: 10.000 Euro und Privatnutzung 70 Prozent. Macht 7.000 Euro Privatentnahme. Tipp: Diese Methode kann bei gebrauchten Luxusautos vorteilhafter sein als die Ein-Prozent-Regel.

Die gute Nachricht: Wer glaubhaft machen kann, dass bestimmte Autos nicht privat genutzt werden und freiwillig die Autos oder das Auto mit den höchsten Listenpreisen nach der Ein-Prozent-Regel versteuert, der muss für die übrigen Autos nichts versteuern. Dazu liefert das Bundesfinanzministerium folgendes Beispiel: Ein Architekt hat sechs Autos, die zwei teuersten werden von ihm und seiner Frau gefahren und nach der Ein-Prozent-Regel versteuert. Bei den übrigen vier Autos kann er glaubhaft machen, dass diese Mitarbeitern zur Verfügung stehen, die damit zu Bauprojekten fahren, um diese zu überwachen. Laut Arbeitsvertrag ist den Mitarbeitern die Privatnutzung verboten. Für diese vier Autos muss niemand einen geldwerten Vorteil versteuern, weder der Architekt noch die Ehefrau noch die Mitarbeiter.


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