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04.04.2013

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Kriselnde Ehe? Achtung bei Steuervorauszahlungen

2013 Ausgabe 7 vom 12.04.13

Steuererstattungen stehen immer beiden Ehegatten zur Hälfte zu. Das gilt auch dann, wenn die Vorauszahlungen von einem Ehegatten alleine geleistet wurden.

Beispiel: Der Ehemann zahlt 150.000 Euro an Einkommenssteuer voraus. Die endgültige Steuer beläuft sich laut späterem Steuerbescheid dann aber doch „nur“ auf 100.000 Euro. Die Erstattung in Höhe von 50.000 Euro steht dann zur Hälfte der Ehefrau zu, auch wenn diese keinen Cent vorausgezahlt hat.

In einer intakten Ehe spielt das alles keine Rolle. Kriselt es aber, sollte der zahlende Ehegatte auf der Überweisung eine Tilgungsanweisung anbringen: „Achtung! Nur auf MEINE Steuerschuld anrechnen, nicht auf die meines Ehegatten.“ (BFH, 22.3.11, VII R 42/10, DStR 2011, 1070; s. a. BMF, 31.01.13, BStBl. I 13, 70)


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