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22.03.2013

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Denkmalgeschütztes Haus sanieren

Aus der Redaktions-Hotline

E-Mail von Marion V. aus Frankfurt an die Redaktions-Hotline: „Mir ist eine denkmalgeschützte Villa für 500.000 Euro angeboten worden, in die ich selber einziehen will. Ich möchte alles fremdfinanzieren und noch für 500.000 Euro sanieren. Dann müsste ich doch pro Jahr neun Prozent = 45.000 Euro als Sonderausgabe absetzen können?"

IZW antwortet: Da haben Sie leider etwas hoch gegriffen. Nicht absetzen können Sie bei Selbstnutzung die Altbausubstanz - Schuldzinsen ebenso wenig.

Was möglich ist: Auf den Teil der Sanierungskosten, die vom Denkmalschutzamt als notwendig bescheinigt wurden, können Sie ab Fertigstellung neun Prozent als Sonderausgabe absetzen (§ 10 f EStG). Ein Teil Ihrer Umbau- Renovierungskosten wird aber auf Maßnahmen entfallen, die nicht denkmalschutznotwendig sind - zum Beispiel neue Bäder, Elektroverkabelung, Garage usw.). Dafür gibt es keinen Sonderausgabenabzug.

Beispiel: Wenn Sie für 300.000 Euro Aufwand die Bescheinigung vom Amt haben, können Sie dafür ab dem Jahr der Fertigstellung zehn Jahre lang neun Prozent (= 27.000 Euro) als Sonderausgaben absetzen. Haben Sie in einem Jahr negative Einkünfte oder Einkünfte gleich null, geht der Sonderausgabenabzug verloren.

Übrigens: Sanierungskosten des Verkäufers bringen Ihnen steuerlich nichts – egal ob mit oder ohne Bescheinigung.


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